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Krankenstände messbar reduzieren – um bis zu 33 %

Mitarbeiter sitzen in Pausenraum

15,1 Tage. So lange waren unselbständig Beschäftigte in Österreich 2024 im Schnitt krankgemeldet. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Unter der Wasseroberfläche geht der sogenannte Präsentismus in die Tiefe: Mitarbeiter, die zwar anwesend, aber durch Erschöpfung oder gesundheitliche Einschränkungen nicht wirklich leistungsfähig und für das Unternehmen produktiv sein können. Zwei Phänomene mit oft einem gemeinsamen Ursprung: einem Arbeitsumfeld, das erschöpft statt stärkt.1 

Die gute Nachricht: Unternehmen haben es oft selbst in der Hand, das zu ändern. Sie können mit gezielten Maßnahmen aktiv gegensteuern und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter messbar verbessern.

Von Disease Care zu WELLcare: Gesundheitsförderung neu denken

Lange wurde Gesundheit in der Gesellschaft reaktiv gedacht: Jemand wird krank, fällt aus, wird behandelt und erscheint bei der Arbeit wieder. Die aktuelle Studie Future of Health (2025) von Strategy& / PwC beschreibt einen fundamentalen Wandel in diesem Denken. Weg von reaktiver Disease Care, die nur Symptome bekämpft, wenn Mitarbeiter bereits krankheitsbedingt ausfallen. Die Entwicklung geht hin zu einem WELLCare-Ansatz, der proaktiv ansetzt, bevor Probleme entstehen und damit bereits am Fundament der Gesundheit wirkt. 

Das Prinzip WELLcare

Gesundheit wird gefördert, bevor sie abhandenkommt. Durchdachte Strukturen schaffen Gewohnheiten, die Menschen dauerhaft gesund und leistungsfähig halten – im Alltag, bei der Arbeit, in der Freizeit. 97 % der weltweit befragten Führungskräfte aus der Gesundheits- und Pharmabranche unterstützen diesen Ansatz. Dass dieser Wandel längst in der Gesellschaft angekommen ist, zeigt ein Blick in die Geldbörse: Menschen in Deutschland, Großbritannien und den USA geben bereits durchschnittlich 230 € pro Monat privat für Gesundheitsvorsorge aus.2  

Longevity ist damit kein Buzzword vom ewigen Leben, sondern gelebter Alltag der Menschen, um den Körper und Geist gesund und leistungsfähig zu halten. 

Für Unternehmen bedeutet das: Wer mit den passenden Benefits gezielt in Gesundheit und Ausgeglichenheit seiner Mitarbeiter investiert, reduziert langfristig Fehlzeiten – und stärkt gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgeber. 

Was der Fehlzeitenreport 2025 für österreichische Unternehmen bedeutet

Die Zahlen sind eindeutig: 70,1 % der Beschäftigten in Österreich waren 2024 mindestens einmal krankgemeldet. Der Verlust an Jahresarbeitszeit betrug dadurch 4,1 %. Die direkten Kosten lagen bei 1,2 % der jährlichen Wirtschaftsleistung. Dazu kommen Wertschöpfungsverluste von bis zu 8,5 Milliarden Euro. 

Besonders ins Gewicht fallen dabei die Langzeitkrankenstände. Obwohl diese nur 3,1 % aller Fälle ausmachen, verursachen sie 39,8 % aller Krankenstandstage. Die häufigsten Ursachen dafür sind Muskel-Skelett-Erkrankungen, psychische Erkrankungen und Verletzungen. Eines haben sie gemeinsam: Sie lassen sich durch gezielte Prävention direkt adressieren. Wer den Krankenstand in Österreich nachhaltig reduzieren will, muss genau hier ansetzen. Eine Reduktion dieser Langzeitkrankenstände um nur 10 % würde österreichweit 2,6 Millionen zusätzliche Arbeitstage bedeuten.1

Nicht Vielfalt um der Vielfalt willen – sondern ein strategisches Gesamtkonzept

Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Physiotherapie, Sportprogramme, Ernährungsberatung – die Palette an möglichen Gesundheitsmaßnahmen ist groß. Das ist einerseits eine Chance, andererseits eine Falle: Einzelmaßnahmen ohne roten Faden erzeugen wenig Wirkung und kaum Sichtbarkeit bei den Mitarbeitern. 

Was wirklich zählt, ist ein strategisches Gesamtkonzept – mit konkreten Maßnahmen, die Fehlzeiten reduzieren und Gesundheit nicht auf den Arbeitsplatz beschränken, sondern ein Mindset fördert, das darüber hinaus geht. Denn nur Maßnahmen, die Mitarbeiter auch wirklich im Alltag wahrnehmen und nutzen, zahlen auf Gesundheit, Zufriedenheit und Bindung ein. 

Mobilität als unterschätzter Gesundheitsfaktor: Warum Bikeleasing mehr ist als ein Benefit

Laut einer Studie von EcoLibro in Kooperation mit der Universität Bonn sind Menschen, die ihren Arbeitsweg ganzjährig mit dem Fahrrad zurücklegen um 33% weniger krank.3 Denn regelmäßige Bewegung ist einer der wirkungsvollsten Hebel gegen die häufigsten Krankenstandsursachen. Wer sich bewegt, stärkt den Bewegungsapparat, baut Stress ab und fördert das psychische Wohlbefinden. 

Dazu kommt: Mitarbeiter, die ein Dienstrad nutzen, tun das nicht nur auf dem Weg zur Arbeit. Das Rad wird Teil des Lebens – für Ausflüge am Wochenende, Besorgungen, Freizeitaktivitäten. Und genau das ist der WELLcare-Gedanke in der Praxis: ein Benefit, der über den Arbeitsplatz hinaus wirkt, Ausgeglichenheit fördert und Mitarbeiter nicht nur fitter, sondern auch zufriedener macht. 

Drei Gründe, warum der Einstieg einfacher ist als gedacht

Viele Unternehmen zögern bei Gesundheitsmaßnahmen – aus Sorge vor Kosten, Aufwand oder mangelnder Wirkung. Alle drei Bedenken lassen sich entkräften:

1. Maßnahmen im eigenen Wirkungskreis wirken.

Hoher Belastung lässt sich mit gezielten betrieblichen Maßnahmen gegen den Krankenstand entgegenwirken – ohne auf große Budgets angewiesen zu sein.

2. Ein Gesundheitsfokus ist kosteneffizient und zahlt sich aus.

Bikeleasing funktioniert über Gehaltsumwandlung, für Unternehmen kostenneutral, für Mitarbeiter sogar mit bis zu 44 % Ersparnis gegenüber dem Direktkauf. 

3. Der administrative Aufwand ist viel geringer als man denkt.

Mit Probonio ist Bikeleasing in wenigen Klicks eingerichtet, bestehende Verträge lassen sich flexibel integrieren und die gesamte Verwaltung läuft über ein einziges behördenkonformes Portal. 

Probonio: Benefits, die sichtbar bleiben

Was Bikeleasing von vielen anderen Benefits unterscheidet: Es wird täglich genutzt und täglich wahrgenommen – in der Probonio-App, im Corporate Design des Unternehmens. Jedes Mal, wenn jemand sein Rad nimmt oder die App öffnet, verbindet er diesen Moment auf positive Weise mit seinem Arbeitgeber. Und Bikeleasing ist nur der Anfang: Über Probonio lassen sich diverse Gesundheits- und Mobilitäts-Benefits zentral bündeln. 

Ein Arbeitsumfeld soll stärken, nicht erschöpfen

Mitarbeiter, die sich von ihrem Arbeitgeber in ihrer Gesundheit unterstützt fühlen, sind zufriedener, loyaler und seltener krank. Das ist kein Zufall. Es ist der Erfolg von Unternehmen, die verstanden haben: Ein Arbeitsumfeld soll stärken, nicht erschöpfen. 

Probonio macht es möglich, diesen Anspruch konkret und unkompliziert umzusetzen – für Unternehmen jeder Größe. Jetzt kostenlosen Beratungstermin buchen und entdecken, wie Bikeleasing mit Probonio einfach umgesetzt werden kann.